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CSW-Chronik

Wie war der Weg? Wo führt er hin? Unternehmensgründer Peter Vroomen über mehr als 20 Jahre CSW – über Irrtümer und frühe Erfolge, über falsche Erwartungen und richtige Entscheidungen, über die Entwicklung des Dokumenten-Finishings und Output-Managements – und warum das CSW-Team nicht jung, aber sehr erfolgreich ist.
 
CSW gibt es jetzt seit 1990. Wie fing denn eigentlich alles an?
Mit großem Selbstbewusstsein, einer Idee und dem ersten von unzähligen Kundengesprächen. An unsere Premiere noch am Tag der Unternehmens­grün­dung kann ich mich sehr gut erinnern. Unseren ersten Termin hatten wir in der Uni-Klinik Köln, die wir von unseren Leistungen zu überzeugen versuchten.
 
Was war Ihre Idee?
Damals gewannen die Laserdrucksysteme zunehmend an Bedeutung. Wir wollten den Markt mit unserer Idee überzeugen, die Laserdrucktechnologie zu nutzen, aber Geschäftsdokumente nur nach Bedarf zu produzieren – also erst dann, wenn sie tatsächlich benötigt werden. Die Nutzer sollten so ihre Papierbevorratung minimieren können und ihr Kapital nicht nutzlos binden müssen oder gar verschleudern müssen, weil sie bis dahin gezwungen waren, stapelweise Geschäftspapier vernichten zu müssen, nur weil sich zum Beispiel im „Kleingedruckten" was geändert hatte. Wir sagten den Kunden also: Belasten Sie sich nicht damit, sich Geschäftspapiere drucken zu lassen und auf Lager zu legen. Produzieren Sie sie lieber selbst mit dem Inhalt in dem Moment, wo er etwa bei der Rechnungsstellung anfällt.
 
chronik DOSUnd mit dieser Botschaft rannten Sie überall offene Türen ein?
Wir glaubten, dass man uns unsere Leistungen aus den Händen reißen würde. Schon wegen der riesigen Einspar­ungsmöglichkeiten, die damit verbunden waren. Wir leisteten missionarische Arbeit ohne Ende, doch die Leute ließen sich nur sehr schwer von unserer Idee überzeugen. Heute weiß ich, dass wir zu diesem Zeitpunkt auch gar nicht die technologischen Mittel hatten, unsere Vorstell­ungen adäquat in die unterschiedlichsten Systemwelten hinauszutragen. Das war schlicht­weg gar nicht möglich. Wir haben an Dinge geglaubt, die zu diesem Zeitpunkt gar nicht zu realisieren waren. Wir haben also nur Unter­neh­mertraum geträumt und einiges lernen müssen, was zu tun ist, damit es für den Markt nicht nur spannend und interessant, sondern letztlich auch einsetzbar wird.
Andererseits dürfen wir mit Fug und Recht behaupten, dass wir vor 20 Jahren mit dieser Idee eine gewisse Vor­reiterrolle hatten. Das Thema Outputmanagement, wie es heute in aller Munde ist, gab es damals überhaupt nicht. Nicht einmal den Begriff gab es. Wir haben damals von „Elektronischen Formularen" gesprochen. Auch die technischen Möglichkeiten, die in den Laserdruckern schlum­mer­ten und die darauf warteten, durch entsprechende Produktentwicklungen zugänglich gemacht zu werden, er­kannten die meisten nicht. Deswegen gab es auch kein manifestiertes Bedürfnis für unsere Idee der „Elektro­ni­schen Formulare". Und trotz fehlenden Bedürfnisses eine Nachfrage zu generieren, ist ja das Schwierigste überhaupt. Da müssen Sie sich ja schwindlig argumentieren, mit missionarischem Eifer – und genau der war das Hemmnis.
 
Von wo aus haben Sie Ihre Marketing-Mission betrieben?
Der erste Firmensitz war Hilden. Das hat mit dem „W" in unserem Firmennamen zu tun. Es steht für einen Partner, der damals zu einem Drittel an unserer Gesellschaft beteiligt war und auch heute noch mit 10 Prozent dabei ist. Er hatte und hat auch heute noch dort ein Unternehmen, das CSW Datensysteme GmbH heißt. Um unserer neu gegründeten Firma vor 20 Jahren den Markteinstieg zu erleichtern, lehnten wir uns in Namen und Logo an das bereits damals seit vielen Jahren etablierte Unternehmen an und nannten uns CSW Peripherie­systeme. In der Praxis agierten wir aber vor allem von unseren beiden Home-Offices aus. Wir waren anfangs ja nur zu zweit. Doch mit steigendem Erfolg und steigender Mitarbeiterzahl mussten wir uns natürlich auch räumlich vergrößern. Deshalb gingen wir im Juli 1998 nach Kaldenkirchen.
 
Nun agierten Sie von Kaldenkirchen aus. Wie ging's mit CSW weiter?
Ein neuer wesentlicher Meilenstein begann sich im Jahr 2003 zu manifestieren: die komplette Entwicklung einer neuen Produktlinie, aufbauend auf den Erfahrungen und technologischen Grundlagen unserer Entwicklungen der Jahre zuvor. Diese Neuentwicklung umgreift alles, was sich unter dem Begriff Proforma EMF fassen lässt.
 
CSW chronik proformaIst die Entwicklungsarbeit an Proforma EMF mittlerweile abgeschlossen?
Nein. Das ist ein noch offener Prozess. Wir entwickeln diese Produktfamilie ständig weiter. So können wir die immer wieder neuen Möglichkeiten der technologischen Innovationen nutzen und auf sich stetig verändernde Anfor­derungen schnell reagieren. So wie sich der Markt heute darstellt, war das 2003 nicht vorherzusehen. Doch glücklicherweise hatten wir so viel visionären Weitblick, dass wir erahnten, wie wir die heutigen Markterfordernisse voll­umfän­g­lich befriedigen können.
 
2003 markiert also bei CSW den Beginn einer neuen Zeitrechnung?
Insofern, als wir in diesem Jahr unsere Produktlinien in „Klassik" (bis 2003) und Proforma EMF (nach 2003) trennten.
 
Unterscheiden sich die beiden Produktlinien auch in ihrer jeweiligen Technologie?
Die neue Technologie von Proforma EMF zeichnet sich im Wesentlichen dadurch aus, dass wir heute wesentlich un­ab­hängiger von der Datenstrom­plattform agieren können als früher. Da konnten wir mit unserer Technologie nur Datenströme eines bestimmten Typs verarbeiten, eine Einschränkung, die mit der EMF-Technologie vollständig entfallen ist. Heute sind wir imstande, sämtliche Plattformen abzudecken und damit universeller als je zuvor an den Betriebs- und Geschäfts­sys­temen agieren zu können.
 
Sie hatten früh erkannt, dass sich die Bedürfnisse im Markt dramatisch verändern würden, was auch so eingetreten sei. Worin bestehen diese Veränderungen?
Zum Beispiel darin, dass der Veredelungsaspekt eher zweitrangig geworden ist bzw. werden wird gegenüber früheren Zeiten, Veredelung meint die optische Anreicherung von Outputs. Sie ist heute nicht mehr so wichtig wie noch vor ein paar Jahren. Dafür steht heute vor allem der dokumentenlogistische Gedanke im Vordergrund, also die Frage, wie verarbeite ich die Daten und wie gehe ich logistisch mit den Daten um in der Verteilung oder in der Bewertung. Auch die dateninhaltliche Intelligenz ist eine ganz wichtige Größe. Das alles steht heute stärker im Vordergrund.
Von daher sind wir funktional mit unseren neuen Produkten heute punktgenau auf der Höhe der Zeit. Gleichzeitig sind wir natürlich imstande, auch heute noch allen relevanten Ansprüchen an Veredelungsqualitäten optimal Rechnung zu tragen.
 
CSW chronik schluesselWie wird sich das Thema Output fortentwickeln?
Das ist ganz ganz schwer zu sagen. Langfristig gesehen wird sich sicherlich vieles vom Papieroutput fortbewegen in Richtung elektronische Ausga­be­kanäle – wie immer die dann auch aussehen werden. Papier ist nach wie vor die Nummer eins und unverzichtbar. Aber langfristig wird sich das verschieben. Es wird ei­nen Zeitpunkt geben, wo das seit Jahrzehnten propagierte pa­pier­lose Büro mit einer schwin­delerregenden Be­schleu­ni­gung daherkommt. Das wird kein gleitender Übergang sein, sondern fallbeilartig auf uns niederstürzen. Wann dieser Zeitpunkt genau sein wird, vermag ich nicht zu orakeln.
 
Ist CSW dann gut gerüstet?
Sie können sicher sein: Wir werden uns frühzeitig auch auf grundlegende Verän­der­ungen einzustellen wissen und mit funktionalen Weiter­entwicklungen unserer Produkte den neuen Trends Rechnung tragen. Wenn es dann irgendwann losgeht, werden wir nicht im Regen stehen.
 
Sprechen wir von Ihrem Team. Das ist ja alleine schon zahlenmäßig mit den Erfolgen gewachsen!
Begonnen haben wir in Kaldenkirchen zu fünft in damals für uns noch viel zu großen Büroräumen mit Kapazität ohne Ende. Doch wir wollten schon sehr bewusst Reserven vorhalten für das, was wir uns an Wachstum erwünscht hatten. Und einen großzügig dimensionierten Platz zum Arbeiten zu haben ist für mich ein Wert an sich: Wir wollen unseren Mitarbeitern auch räumlich gesehen möglichst viel Freiraum bieten. Schließlich sollen sie sich dort, wo sie einen Großteil des Tages verbringt, nämlich bei der Arbeit, wohlfühlen.
Heute hat CSW insgesamt 22 Mitarbeiter, 18 in Kaldenkirchen und 4 im Stützpunkt im Süden. Und es ist immer noch soviel Raum da, dass man sich nicht beengt fühlen muss.
 
Setzen Sie auf ein möglichst junges Team?
Wenn Sie sich unser Team ansehen, werden Sie sofort feststellen, dass wir einen für die Branche untypisch hohen Altersdurchschnitt haben, verbunden mit einer durchschnittlich sehr langjährigen Betriebszugehörigkeit. Die Personalfluktuation tendiert bei uns gegen null. Dieser recht hohe Altersdurchschnitt spielt bei uns gar keine Rolle, denn Jugendwahngedan­ken sind uns völlig fremd. Davon sind wir meilenweit entfernt. Im Gegenteil: Wir wissen sehr wohl zu schätzen, was unsere Kolle­ginnen und Kollegen können. Deren Expertise kann man nicht einfach so austauschen. Die haben sie sich hart erarbeitet. Die hat man auch nicht automatisch, wenn man von der Hoch­schule kommt. Denn unser Thema ist ein sehr spezielles, bis man das richtig gefressen hat, braucht's etliche Jahre.
CSW chronik team2013
Das erfahren wir immer wieder, dass die jungen Leute mit ihrem prima Abschluss zu uns kommen, und wenn wir sie dann fragen, ob sie das, was wir hier tun, bereits beherrschen, dass sie dann sagen: Nö, davon haben wir nun wirklich keine Ahnung. Und bis die dann unsere speziellen Anfor­der­ungen und die unserer Kunden abdecken können, haben wir die bei vollem Lohn und Brot noch einmal umfassend ausgebildet – nach ihrer Ausbildung.
 
Alleine deswegen müsste es ja Ihr Ziele sein, solche gut ausgebildeten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Unternehmen zu halten?
Natürlich. Vor allem aber auch wegen unseres Selbstverständnisses. Neben der Arbeitsqualität ist uns ganz wichtig, dass die Arbeitsfreude bei uns einen breiten Raum einnimmt. Bei uns soll es so sein, dass möglichst alle mit größtmöglicher Freude zur Arbeit kommen und deshalb maximale Freiräume genießen können, die sie im vollen Umfang ausleben sollen – das sind einige unserer unternehmensphilosophischen Ziele. Das hört sich vielleicht ein wenig hochtrabend an, hat bei uns über die Jahre aber offensichtlich ganz gut funktioniert. Die meisten Leute bei uns verstehen ihren Job auch nicht als x-beliebigen Job. Das geht hier bei uns schon anders ab als üblicherweise. Hierarchien gibt es nicht, Eigenverant­wort­lich­keit ist das Salz in der Suppe. Wer nicht imstande ist, über den eigenen Tellerrand zu blicken und die Dinge so zu leben, wie es unserer Philosophie entspricht, passt nicht zu uns. Ein Beispiel: Wer bei uns einen Job A abgewickelt hat, dem wollen wir nicht sagen: Nimm jetzt Job B. Sondern bei uns ist die Praxis: Wer A gelöst hat, soll sich B selbst nehmen. So muss das bei uns funktionieren – und das funktioniert! Jeder weiß, was sein Job ist, und jeder kennt den Pullover, an dem er mitstrickt, denn es ist auch sein eigener Pullover.

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